Vier bunte Herbstwanderungen in und um Dresden

Der Herbst ist nun auch bei uns angekommen – und mit ihm die bunten Bäume, von denen die roten und gelben Blätter vom frischen Wind durch den kühlen Herbsttag getragen werden. Wenn dazu noch die goldene Herbstsonne knapp über dem Horizont steht, verwandeln sich unsere Wälder in ein einziges Meer aus Rot- und Orangetönen. Was gibt es da also schöneres, als eine tolle Herbstwanderung durch das buntgefärbte Dresden? Wir stellen dir heute deshalb vier sehr empfehlenswerte Wanderungen in Dresden und Umgebung vor, die du diesen Herbst nicht verpassen solltest!

1. Durch die Pillnitzer Weinberge

Die erste Wanderung führt dich durch die Weinberge im Dresdner Stadtteil Pillnitz, welche in ihrer Herbstfärbung besonders reizvoll sind! Highlights auf dieser Route sind insbesondere der weite Panoramablick in die Sächsische Schweiz, der Borsberg oder auch die Drachenburg-Ruine, die du passieren wirst.

Vom Parkplatz am Schloss Pillnitz aus startest du auf der Leonardo-da-Vinci-Straße und biegst anschließend rechts auf die Orangeriestraße ab. Dieser folgst du links um die Kurve, erreichst über die Lohmener Straße die gepflasterte Straße „An der Schäferei“ und gehst diese hinauf an der Sparkasse vorbei. Oben angekommen, folgst du links der Wünschendorfer Straße und biegst kurz hinter der Straußenwirtschaft RoggeAusschank rechts auf den Weinbergpfad, auch Leitenweg genannt, ab. Dieser wird nun erst einmal dein Hauptweg sein, welcher dich an Aussichtspunkten mit Blicken ins Elbtal, den kleinen Wächterhäuschen und Parzellen und auch an der alten Weinbergkirche „Zum Heiligen Geist“ vorbeiführt. Dem Leitenweg folgend, passierst du anschließend auch die Rysselkuppe, hinter der ein toller Panoramablick in die Sächsische Schweiz auf dich wartet. Nach einigen Kilometern triffst du dann auf Station 19 des Naturlehrpfads Graupa, an welcher du links abbiegst und so den Leitenweg verlässt. Durch den Tiefen Grund geht es weiter über die Hochlandstraße bis zur Historischen Säule des Borsbergs. Du folgst weiter der Hochlandstraße parallel zum Borsbergbach, überquerst Borsberger Feldbach und Friedrichsgrundbach und gelangst so zur Meixmühle und der künstlichen Ruine Drachenburg im Friedrichsgrund. Am Friedrichsgrundbach entlang gehst du weiter durch den Friedrichsgrund bis zur Meixstraße, wodurch du wieder auf die Wünschendorfer Straße gelangst. Nun geht es den gleichen Weg zurück, vorbei an der Sparkasse und über die Orangeriestraße Richtung Parkplatz.

Länge: 8,7 km

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Start- und Endpunkt: Parkplatz 1 am Schloss und Park Pillnitz (Leonardo-da-Vinci-Straße, 01326 Dresden)

Die rote Weinbergkirche inmitten von buntgefärbten Bäumen.
Blick auf die Weinbergkirche in Pillnitz.

2. Durch den Zschoner Grund

Die nächste Wanderung führt dich durch das Landschaftsschutzgebiet Zschoner Grund, wobei du lange am Zschonerbach entlanggehst und auch die Zschoner Mühle mit Mühlenmuseum und Puppentheater auf deiner Route liegt.

Am Parkplatz gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr beginnst du deine Wanderung und folgst erst einmal dem Pennrichbach bis zu dessen Kreuzung mit dem Zschonerbach. Dort geht es für dich rechts auf dem Zschonergrundweg weiter, welcher dich durch den Zschoner Grund mit seinen bunten Wäldern und Streuobstwiesen führt. Nach knapp 7 Kilometern am sich schlängelnden Zschonerbach entlang, triffst du schließlich auf die Zschoner Mühle, in welcher du nach Lust und Laune eine kurze Rast im grünen Hoflokal einlegen oder dir das Mühlenmuseum oder Puppentheater ansehen kannst. Anschließend wanderst du weiter durch den Zschoner Grund, gelangst so auf den „Wolfszug“ und passierst damit nach einigen Gehminuten einen tollen Aussichtspunkt mit Blick über das Tal. Ab der Höhe des Naturkulturbads Zschonergrund geht es nun auf der Talseite, am anderen Ufer des Zschonerbachs, auf dem Zschonergrundweg weiter, vorbei am Eisteich Zschonergrund und zurück zur Zschoner Mühle. Kurz hinter der Zschoner Mühle verlässt du schließlich den Weg am Zschonerbach und biegst rechts auf den Zschonergrund-Lehrpfad Richtung Podemus ein. Am Podemuser Ring geht es erneut nach rechts und anschließend auf der Roitzscher Straße nach links zurück auf den Pennricher Weg, nachdem du einmal das altertümliche Örtchen umrundet hast. Du überquerst anschließend den Podemuser Hanggraben, gehst ein kurzes Stück am Roitzscher Bach entlang und kommst so über den Zschonerbach wieder auf den Zschonergrundweg. Auf der Podemuser Straße geht es geradeaus weiter bis zur ersten Querstraße auf der linken Seite, welche dich zurück zum Ausgangspunkt führt.

Länge: 10,5 km

Dauer: ca. 2,5 Stunden

Start- und Endpunkt: Parkplatz gegenüber der Freiwilligen Feuerwehr Gompitz, Altnossener Straße 46A, 01156 Dresden Pennrich

Ein Weg durch den Herbstwald an einem Bach entlang.
Ein großer Teil der Wegstrecke führt dich am Zschonerbach entlang.

3. Von Blasewitz in die Dresdner Heide

Diese kurze Wanderung startet direkt in Dresden, liefert dir tolle Panoramablicke über die Stadt und beinhaltet zum Abschluss sogar eine Fahrt mit der Dresdner Standseilbahn! Eine kleine aber feine Runde, die sich super für Familien eignet.

Dein Startpunkt ist der Schillerplatz, der sehr gut mit Bus und Bahn zu erreichen ist. Von hier aus gehst du zunächst über das Blaue Wunder auf die andere Elbseite zum Körnerplatz, wobei du dir unbedingt ein paar Minuten nehmen solltest, um von der Brücke aus auf die Elbwiesen zu schauen. In der Nähe der Dresdner Standseilbahn am Körnerplatz biegst du nun an der Schillerstraße auf die Plattleite ein, welche dich steil bergan, vorbei an großen Villen, hinauf zum Weißen Hirsch führt. Oben angekommen bleibst du weiter auf der Plattleite, gehst danach kurz über die Bautzner Landstraße und die Stechgrundstraße und gelangst so in die Dresdner Heide. Dort nimmst du den Diebsteig, passierst den Konzertplatz Weißer Hirsch und biegst nach ca. einem Kilometer auf den Weg „Alte Acht“ ein. Nach erneut einem Kilometer geht es dann direkt wieder rechts auf den Schwesternweg, an dessen Ende du links auf den HG-Weg abbiegst, der dich über das Mordgrundwasser führt. Nach 500 Metern hältst du dich rechts und wanderst parallel zum Mordgrundwasser, am Chinesischen Pavillon vorbei, zurück zum Weißen Hirsch. Über die Bautzner Landstraße kommst du auf die Lumboldtstraße, biegst an deren Ende rechts auf die Wolfshügelstraße ab und gelangst so wieder auf die Plattleite. Folge der Plattleite bis zur Bergbahnstraße, die links abgeht, um zur Bergstation der Standseilbahn zu kommen. Zu guter Letzt fährst du mit der Standseilbahn zurück zum Körnerplatz, an dem deine Wanderung endet.

Länge: 5,5 km

Dauer: ca. 1,5 Stunden

Startpunkt: Schillerplatz, Dresden Blasewitz

Endpunkt: Körnerplatz, Dresden Loschwitz

Blick vom Weißen Hirsch über Dresden.

4. Entlang der Moritzburger Teiche

Auch in Moritzburg kannst du einen wunderbaren Herbsttag erleben! Dieser ausgiebige Rundweg führt dich am Moritzburger Schloss vorbei durch die Teiche-Landschaft, wobei du mit ein bisschen Glück sogar Silberreiher oder Eisvögel beobachten kannst!

Startpunkt ist der Parkplatz linksseitig vom Schloss Moritzburg, von dem aus du auf dem Teichweg deine Wanderung beginnst. Am Ende des Teichwegs biegst du direkt vor dem Schlosspark an der Schlossmauer links ab, um so den Park zu umrunden. Am oberen Ende des Schlossparks hältst du dich rechts und gelangst so auf die Allee VIII Richtung Hellhaus. Am Knotenpunkt geht es um das Hellhaus links herum auf die Allee V, welcher du folgst. Am Ende der Allee bietet sich dir die Möglichkeit, einen Abstecher zum Aussichtspunkt am Frauenteich zu machen, um Vögel zu beobachten – dafür biegst du am Allee-Ende rechts ab und kommst danach wieder zurück zur Kreuzung. Ansonsten nimmst du am Ende der Allee V die Weggabelung nach links und biegst danach rechts auf die Kalkreuther Straße am Mittelteich ab. Nach der Gärtnerei geht es links auf den Weg „Alte 2“, auf dem du einmal den Mittelteich umrundest.

Auf der Höhe des Unteren Altenteichs gehst du nun vom HC-Weg rechts auf den X-Weg, um dann wieder links auf den Weg in Richtung Furtteich zu gelangen und diesen anschließend auch zu passieren. Vor dem Neuteich hältst du dich links und gehst anschließend gleich wieder rechts auf den Weg „Am Heidehofteich“ bis zur Bungalow-Siedlung, vor der du links zum Heidehofteich einbiegst. Kurz vor dem Heidehofteich beginnt zu deiner Linken ein schmaler Pfad, der dich um den Heidehofteich herum führt. An dessen Ende kommst du an der Reha-Klinik vorbei und gehst hier weiter geradeaus zurück auf den Waldweg. Nach 500 Metern auf dem Waldweg gelangst du auf den F-Weg, nimmst an der ersten Weggabelung den LW-Weg ganz links und anschließend den Sternweg bis zum Oberen Altenteich. Es geht nun am Oberen Altenteich entlang über den Damm auf den W-Weg links, vorbei an einem Naturdenkmal und dem Unteren Altenteich. An der Wegkreuzung geht es rechts zurück auf den HC-Weg bis zur Rasthütte, an der du links vorbei auf den X-Weg biegst. Am Sophienteich bleibst du weiter auf dem X-Weg und nimmst daraufhin linksseitig den Steinernen Weg, um zurück zum Parkplatz zu gelangen.

Länge: 13 km

Dauer: ca. 3 Stunden

Start- und Endpunkt: Parkplatz am Schloss Moritzburg an der Kalkreuther Straße, 01468 Moritzburg

Blick auf das Schloss Moritzburg vor tiefstehender Herbstsonne.
Mit seiner gelben Fassade passt das Märchenschloss Moritzburg perfekt zu den buntgefärbten Laubbäumen.

Auf diesen vier Wanderungen erlebst du Natur pur in den schönsten Farben! Perfekt für deinen nächsten Sonntagsausflug oder freien Nachmittag, um ein bisschen Herbstluft zu schnuppern. Was sind deine liebsten Wandertouren für die bunte Jahreszeit? Schreib‘ es uns gern in die Kommentare!

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