Hand aufs Herz: Das Watzke kennt in Dresden eigentlich jeder. Die gemütlichen Brauhäuser mit dem selbst gebrauten Bier, den knusprigen Bretzeln und dem unverwechselbaren Charme gehören zur Stadt wie die Frauenkirche und der Striezelmarkt.
Aber was, wenn wir dir sagen, dass es eine Sache gibt, die selbst eingefleischte Watzke-Fans meist noch nie gemacht haben?
Willkommen bei der Tour de Watzke – Dresdens vielleicht leckerster und unbekanntester „Stadttour“.

Was ist die Tour de Watzke?
Das Prinzip ist so simpel wie genial: Es gibt in Dresden vier Watzke-Häuser. Wer an einem Tag in jedem davon ein 0,5l Getränk trinkt (und das beweisen kann) bekommt im letzten Watzke sein Abschlussgetränk gratis.
Und wer dann noch die Wurstküche als seine letzte Station auserwählt, darf sich zusätzlich noch auf eine Wurstprobe aufs Haus freuen.
Die Teilnahme ist denkbar easy: Einfach bei der Bedienung im ersten Watzke sagen, dass man die Tour machen möchte – schon bekommt man eine Stempelkarte, die in jedem Haus abgestempelt und unterschrieben wird. Am Ende einfach vorzeigen und die wohlverdiente Belohnung einstreichen.
Und das Beste: Die Tour ist auch für alle, die kein Bier mögen, gedacht! Auf der Stempelkarte ist ausdrücklich vermerkt, dass auch alkoholfreie Getränke, wie eine erfrischende hausgemachte Fassbrause, in der Aktion inbegriffen sind.

So geht unsere Lieblingsroute
Wir haben die Tour de Watzke schon einige Male gemeistert und dabei unsere persönliche Lieblingsroute gefunden, die sich wunderbar mit einem entspannten Stadtbummel verbinden lässt.
Station 1: Watzkes Ball- und Brauhaus in Pieschen
Wir starten gerne um 11 Uhr mit einem späten Frühstück im Ball- und Brauhaus – einer der stimmungsvollsten Locations der ganzen Tour. Zur Einstimmung gibt es eine der frisch gebackenen Bretzeln oder eine Bierstange mit Frischkäse – dazu natürlich das erste Getränk der Tour, wie zum Beispiel ein Altpieschener Spezial! Ein sanfter, aber stimmungsvoller Auftakt.
Station 2: Watzke am goldenen Reiter
Von hier aus geht es bei hoffentlich schönem Wetter entspannt an der Elbe entlang – einer der schönsten Spazierwege Dresdens, ganz ohne Frage. Am goldenen Reiter angekommen, lässt sich die zweite Station drinnen oder draußen in der Sonne genießen. Frische Luft und gute Gesellschaft machen jeden Drink ein bisschen besser.
Station 3 & 4: Watzke am Ring und die Wurstküche
Ein glücklicher Zufall: Das Watzke am Ring und die Wurstküche liegen direkt nebeneinander. Du musst also kaum einen Schritt laufen, um von Station 3 zum krönenden Finale zu kommen.
Und was für ein Abschluss das ist!
In der Wurstküche gibt es nicht nur dein Freigetränk, sondern mit der Wurstprobe (meist eine leckere Spinat-Käse-Bratwurst) auch noch einen echten kulinarischen Höhepunkt zum Schluss. Wer mag, macht daraus gleich die große Hauptmahlzeit des Tages – neben der Wurstprobe warten nämlich noch viele weitere leckere Wurstvariationen auf dich, und jeden Monat gibt es eine andere Monatswurst. Auch wer kein Fleisch isst, muss übrigens nicht leer ausgehen: In den Watzke-Häusern gibt es auch leckere vegetarische Gerichte.

Was macht Watzke eigentlich so besonders?
Die Watzke-Brauhäuser brauen ihr Bier selbst. Und das schmeckt man!
Neben dem festen Sortiment gibt es jeden Monat ein Sonderbier, das sich lohnt zu probieren. Wer die Tour im Dezember plant, sollte sich das Honigbräu ganz besonders vormerken. Es ist jedes Jahr so heiß begehrt, dass man um Weihnachten rum teilweise schon keines mehr bekommt. Also: Frühzeitig kommen!
Jeden Monat gibt es ein anderes Spezial-Bier. Das Altpieschener Spezial ist ein echter Klassiker und geht runter wie Öl!
Unser Fazit
Die Tour de Watzke ist das, was man einen echten Dresdner Geheimtipp nennt.
Nicht, weil sie versteckt wäre, sondern weil sie einfach kaum jemand kennt.
Wir haben sie schon unzählige Male Freunden und Besuchern empfohlen und bisher hat noch niemand bereut, sie gemacht zu haben. Im Gegenteil: Die meisten werden danach Tour-Teilnehmer fürs Leben!
Kleiner Tipp: Erfahrungsgemäß empfehlen wir im ersten und letzte Watzke einen Tisch zu reservieren. Bei den „Nur mal eben ein Bier Trinken“-Haltestellen haben wir bisher immer einen Platz finden können.
Also: Stempelkarte schnappen, losmarschieren und Dresden auf eine ganz neue Art kennenlernen.
Alle vier Watzke-Häuser und weitere Infos findest du auf http://watzke.de/
Kennst du die Tour de Watzke schon? Schreib uns in die Kommentare, welche Station dein persönlicher Favorit ist!
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