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Johannstadt – Vielfältiges Viertel zwischen Elbe und dem Großen Garten

Auf Entdeckungstour durch die Dresdner Johannstadt, die zwischen DDR-Plattenbauten und schmucken Gebäuden aus der Gründerzeit ein facettenreiches Gesicht zeigt.

Lage

Die Johannstadt liegt zwischen der Altstadt und Striesen am Elbufer. Die Albertbrücke und die Waldschlösschenbrücke verbinden das Viertel mit der anderen Elbseite.

Verkehrstechnisch ist der Stadtteil gut angebunden: Es verkehren die Straßenbahnlinien 4, 6, 10 und 12. Im Süden bzw. im Westen der Johannstadt fahren die Linien 1, 2 sowie 13 entlang. Wen es in die Neustadt zieht, kann dafür auch die Elbfähre nutzen, die auf Höhe des Biergartens Fährgarten Johannstadt zu finden ist.

Die passende Verbindung findest du hier!

Auch eine Möglichkeit den Fluss zu überqueren: Die Elbfähre zwischen der Johannstadt und der Neustadt

Geschichte

Der Name des Viertels geht auf den 1873 verstorbenen König Johann von Sachsen zurück. Der Stadtteil nahm ab 1877, als die Johannstadt durch die Albertbrücke mit der Neustadt verbunden wurde, eine rasante Entwicklung. Gab es dort vorher hauptsächlich Wiesen und Felder, war nur zwei Jahrzehnte später fast das komplette Viertel bebaut und mit dem angrenzenden Striesen zusammen gewachsen.

Das ehemalige Stadthaus Johannstadt, das heute die Sparkasse beherbergt

Johannstadt zählt zu den Dresdner Vierteln, die am meisten von den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg betroffen waren. Viele Jugendstilhäuser wurden zerstört, der Stadtteil lag in Trümmern. Ab dem Beginn der 1970er-Jahre wurde schließlich eine Vielzahl an Plattenbauten errichtet.

Leben

Aufgrund seiner wechselvollen Geschichte verfügt Johannstadt über einen vielfältigen Charakter: Im Norden finden sich renovierte Plattenbauten aus der DDR-Zeit mit zehn bis 15 Stockwerken, im Nordosten dagegen eine Vielzahl an schmucken Bauten aus der Gründerzeit. Südlich dieses Gebiets dehnen sich die beiden unter Denkmalschutz stehenden Friedhöfe, nämlich der Trinitatis- und der Jüdische Friedhof, aus und sorgen für grüne Akzente im Stadtbild.

Plattenbauten dominieren das Stadtbild im Norden der Johannstadt

In Johannstadt ist mit dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus das größte Krankenhaus der Landeshauptstadt beheimatet. Mit dem Krankenhaus St. Joseph-Stift befindet sich ein weiteres Krankenhaus im Viertel. Im Mai letzten Jahres hat am Straßburger Platz, im Dreieck aus Johannstadt, Altstadt und Pirnaischer Vorstadt, außerdem ein neues Nahversorgungszentrum mit diversen Supermärkten seine Pforten geöffnet.

Freizeit

Die Elbe wartet mit ihrem breiten Ufer mit zahlreichen Möglichkeiten zur körperlichen Ertüchtigung auf, lädt jedoch auch zum gemütlichen Verweilen ein. Der direkt am Elbufer gelegene Fährgarten Johannstadt ist der ideale Ort, um nach Feierabend oder am Wochenende ein kühles Bier mit Freunden zu genießen. Kinder können sich währenddessen auf dem großzügig angelegten Spielplatz austoben. Immer wieder finden im Fährgarten Johannstadt auch Events wie Live-Musik oder das Drachenfest statt.

Die Waldschlösschenbrücke verbindet Johannstadt mit der anderen Elbseite

Kultur ins Viertel bringt das soziokulturelle Zentrum Johannstädter Kulturtreff. Dieser organisiert Kurse in verschiedenen Bereichen wie Kunst, Sport und Sprache sowie eine große Bandbreite an Veranstaltungen wie kleine Konzerte oder Familienfeste.

Bildung

In Johannstadt sind viele Bildungseinrichtungen beheimatet, darunter  das Bertolt-Brecht-Gymnasium, die 101. Oberschule sowie an der Grenze zur Pirnaischen Vorstadt das St. Benno-Gymnasium.  Im Gebäude der denkmalgeschützten, ehemaligen Kunstgewerbeschule befindet sich der zweite Standort der Hochschule für Bildende Künste Dresden.

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